bunt statt blau

Die besten Plakate gegen Komasaufen als Ausstellung im RGS

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Wodka-Pistole, Alkohol-Braut, Schnaps-Affe: Die neue große Wanderausstellung der DAK-Gesundheit zum Alkoholmissbrauch von Jugendlichen mit den besten Plakate gegen das „Komasaufen“ sind vom 29.11. - 02.12.16 im RGS zu sehen. Unter dem Motto „bunt statt blau“ hatten sich im Frühjahr 2016 mehr als 7.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland mit bunten Bildern und eingängigen Sprüchen an einem Wettbewerb beteiligt. Jetzt gehen die 30 Motive der Landesgewinner und Sonderpreise „Junge Künstler“ auf Tour, um über die Gefahren beim Rauschtrinken aufzuklären. Am Dienstag wurde die Ausstellung in der Aula des Ratsgymnasiums von den DAK-Vertreterinnen Marion Winkler sowie der Schulleiterin Angelika Hasemann eröffnet. Alle waren sich einig, dass es wichtig ist, die Jugendlichen immer wieder auf die mit übermäßigem Alkoholkonsum verbundenen Gesundheitsrisiken hinzuweisen. Das Plakat der Bundessiegerin aus Niedersachsen zeigt eine blaue Wodka-Pistole, die sich ein junges Mädchen an den Kopf hält. Darüber steht die Warnung: „Schieß dicht nicht ab!“. Tatsächlich haben sich 2014 erneut mehr als 22.000 Kinder und Jugendliche „abgeschossen“ und so viel Alkohol getrunken, dass sie mit Vergiftungen ins Krankenhaus mussten. Das waren fast 140 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Nach einer aktuellen Studie trinken fast 15 Prozent der 12- bis 17-Jährigen regelmäßig Alkohol – also mindestens einmal pro Woche. „Die Plakate halten den Betroffenen den Spiegel vor“, erklärt Servicestellenleiterin Marion Winkler aus Stadthagen „Ein Schock-Plakat einer Altersgenossin kann mehr sagen, als eine Informationsschrift eines Experten.“ Schulleiterin Angelika Hasemann findet die Ausstellung einen guten Ansatz: „Mit ihren Plakaten werden die Jugendlichen selbst zu Botschaftern gegen das Komasaufen. Ihre Bilder sprechen eine klare und oft drastische Sprache. Beim Erstellen ihrer Kunstwerke setzen sich die jungen Künsterinnen und Künstler intensiv mit dem Thema auseinander, sodass die Teilnahme an diesem Wettbewerb Baustein des Drogenpräventionskonzepts der Schule ist.“ Insofern waren selbstverständlich auch Schülerinnen des Ratsgymnasiums unter der Leitung ihrer Kunstlehrerin Theresa Papendick an dem Wettbewerb beteiligt: Aurelia Beimel (9c) und Julia Jagosz (8d) kamen mit ihren Plakaten in die engere Auswahl für das niedersächsische Siegerplakat. Die Landessiegerplakate und dazugehörigen Texte und Fotos können unter www.dak.de/presse eingesehen werden.

Brasilienspendenaktion des Ratsgymnasiums

25 Jahre ... es geht wieder los

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Seit 25 Jahren unterstützt das RGS zwei Straßenkinderprojekte in São Paulo und hilft damit, Kindern, die ohne diese Projekte keine Chance im Leben hätten, die kriminell werden müssten, um zu überleben und dadurch auch keine hohe Lebenserwartung hätten, genügend zu essen zu haben sowie eine Schul- oder Berufsausbildung zu bekommen, die ihnen eine Perspektive für ein normales Leben eröffnet. Alle 2 Jahre wieder engagieren sich alle Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte unserer Schule für diese Spendenaktion, denn für uns alle bedeutet das Zertifikat „Humanitäre Schule“ nicht nur ein Schild am Haupteingang. Wir leben die damit verbundene Verpflichtung. Und außerdem macht es ja auch Spaß, sich für Menschen, insbesondere Kinder, in anderen Teilen der Welt zu engagieren, denen es weniger gut geht als uns. Viele Geschäftsleute, Kirchengemeinden und Organisationen in unserem Umfeld unterstützen uns dabei, und wir würden uns sehr freuen, wenn all unsere Homepagebesucher es ebenso täten. Nähere Informationen zu den von uns unterstützten Projekten bietet die Projektpräsentation (pdf), sowie unser Spendenaufruf.

 

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