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4. Evaluation – Zielsetzungen – Entwicklung - Konzepte

 

4.1 Selbstevaluation (Stand Mai 2020)

Im Jahr 2016 nutzte das RGS den „BUGIS“-Fragebogen (beteiligungsgestützte und umsetzungsorientierte Gefährdungsbeurteilung in Schulen durch die Niedersächsische Landesschulbehörde) zur Evaluation bezüglich Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement der Lehrerinnen und Lehrer. Die Auswertung und Ergebnispräsentation erfolgte durch die Niedersächsische Landesschulbehörde Regionalabteilung Hannover. Auf Grundlage der Ergebnisse entwickelte das SET (Schulentwicklungsteam, ehemals Steuergruppe) Lösungsansätze, die auf der Dienstbesprechung im Mai 2016 vorgestellt wurden. Es entwickelten sich entsprechende Projektteams, deren Arbeit durch das SET geleitet und begleitet wird und deren Ergebnisse stetig evaluiert werden (s. Kapitel 2: Ergebnisse und Erfolge sowie Kapitel 4.2: Entwicklungsziele).

Einzelne Aktivitäten (SchiLfen, Projekttage, Tag der offenen Tür) werden jeweils durch die entsprechenden Planungsteams evaluiert und die Auswertung der Ergebnisse in die Planung der Folgeveranstaltung einbezogen.

Zwischen Herbst 2018 und Sommer 2020 unterzog sich das Ratsgymnasium der Fokusevaluation des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) mit dem Beobachtungsschwerpunkt Binnendifferenzierung (s. Kapitel: 4.2.)

4.2 Entwicklungsziele

Kurzfristige Entwicklungsziele:

  1. Um die Motivation und Aktivität der Schülerinnen und Schüler und damit ihren Lernertrag zu erhöhen, werden seit November 2018 am Ratsgymnasium Stadthagen bis zum Februar 2020 (Ende der Fokusevaluation) und darüber hinaus geeignete Unterrichtsstunden in weitestgehend allen Fächern und Jahrgängen mit vorbereiteten binnendifferenzierenden Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lernstände, Leistungsfähigkeiten und/oder Lerntypen durchgeführt.

  2. Ab dem Schuljahr 2019/2020 arbeiten alle Schülerinnen und Schüler aufsteigend ab Jahrgang 7 mit Tablets, ab dem Schuljahr 2020/21 auch ab Jahrgang 11 aufsteigend.

Mittelfristige Entwicklungsziele

  1. Der Unterricht soll sich insgesamt so entwickeln, dass digitale Medien in die Unterrichtsplanung und -durchführung verstärkt einfließen.

  2. Digitale Medien sollen binnendifferenzierend eingesetzt werden und so helfen, individuelle Lern- und Arbeitsprozesse der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.

  3. Die Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung sollen nicht nur in unterrichtlichen Zusammenhängen genutzt werden, sondern auch die Kommunikation und Informationsverarbeitung zwischen allen am Schulleben Beteiligten verbessern und erleichtern.

  4. Das Medienkonzept soll innerhalb der nächsten fünf Jahre überarbeitet werden.

  5. Das Europateam plant, das Europacurriculum innerhalb der nächsten drei Schuljahre zu schreiben.

4.3 Maßnahmenplanung zum Erreichen der Entwicklungsziele

Zur Umsetzung der unterrichtlichen Entwicklungsziele arbeiten die Kolleginnen und Kollegen in Hospitationstandems und nutzen zur Unterrichtsevaluation die Beobachtungsbögen des NLQ.

Das RGS beteiligt sich weiterhin am Projekt „Zaungäste Regional“, in dem acht Schulen aus dem Großraum Hannover gegenseitige Hospitationen durchführen, um sich unter ihren jeweiligen Entwicklungsschwerpunkten zu evaluieren. Der Zaungästebesuch am RGS soll voraussichtlich im Herbst 2020 zum Beobachtungsschwerpunkt Binnen-differenzierung stattfinden.

  • Das Lenkungsteam „Digitalisierung“, bestehend aus Kolleginnen und Kollegen, koordiniert in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Administratorenteam alle notwendigen Maß-nahmen die fortschreitende Digitalisierung betreffend.

Schulentwicklungsberaterinnen und -berater des NLQ und anderer externer Anbieter können uns bei der Verwirklichung unserer Ziele unterstützen.