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Menschenrechte im Amtsgericht – Wenn nicht dort, wo dann?

Ratsgymnasiasten schmücken das Amtsgericht mit Menschenrechtsbildern

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Unter der Leitung ihrer Kunstlehrerin Dr. Ekaterina Tangian hat ein Oberstufenkurs des Ratsgymnasiums sich intensiv mit einzelnen Artikeln der Menschrechtskonvention auseinandergesetzt und sie künstlerisch in beeindruckender Weise sowohl plastisch als auch in Linoldrucken dargestellt. Die Jugendlichen haben sich dabei tiefgehend mit den Grundwerten unserer Gesellschaft auseinandergesetzt. Die dabei entstandenen Werke fanden das Interesse der Amtsgerichtsdirektorin Regina Benz, sodass sie nun auf zwei Etagen in den Fluren des Stadthäger Gerichtsgebäudes einen würdigen Platz gefunden haben.

Zu warm zum Lernen, aber nicht zum Rudern!

Spitzenleistungen in der Ruder-AG

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Was kann es Schöneres geben als nach der 5. Stunde hitzefrei zu haben und nach Hause gehen zu können? - Sofort zum Rudern an den Kanal zu fahren, natürlich!!! Vor allen Dingen, wenn Ruderlehrer Gard Hildebrandt auch noch großzügig ganz viel Eis mitbringt, das genüsslich im Wasser gelutscht werden kann. So war sowohl von außen als auch von innen für Abkühlung gesorgt!

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Es wurde gerudert, gebadet und es wurden sogar Spitzenleistungen erbracht: Yasmin Knoche und Bennet Jaeschke schafften ein „Ganzes Blatt“ und David Bandosz wurde für 6 Jahre Teilnahme an der Ruder-AG und an der Ruderfreizeit in Wilhelmshausen geehrt. Sportlehrerin Petra Vollbrecht überreichte die Urkunden mit sichtlichem Vergnügen. Fazit: Die Ruderkurse am RGS sind eine prima Sache!

Bunte Luftballons, Mitmachkanon und kleine Schultüten

Einschulungsfeier am RGS

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Auch in diesem Schuljahr füllte sich unsere Aula am ersten Schultag nachmittags mit fröhlichen, hübsch gekleideten Kindern und ihren Familien, die alle erwartungsfroh, aber auch mit ein bisschen Aufregung im Bauch der Einschulungsfeier an ihrer neuen Schule entgegenfieberten. Einige hatten bunte und bemalte Luftballons als Erkennungszeichen dabei. Vier neue Klassen mit insgesamt 95 Mädchen und Jungen konnte Schulleiterin Angelika Hasemann gemeinsam mit der Jahrgangskoordinatorin Dagmar Bindernagel sowie den neuen Klassenlehrer*innen und den Paten*innen aus dem Jahrgang 10 auf der Bühne der Aula willkommen heißen. In ihrer Begrüßung versicherte die Schulleiterin allen neuen Fünftklässler*innen, deren Eltern und Familien, dass es das Interesse aller Lehrkräfte und der Schulleitung sei, gemeinsam mit den Elternhäusern an einem Strang zu ziehen, wenn es um die Erziehung, Bildung und Persönlichkeitsentwicklung der dem Ratsgymnasium anvertrauten Kinder ginge. Ein bisschen Glück gehöre allerdings auch immer dazu und deshalb befinde sich in den kleinen Schultüten, die jedes Kind auf der Bühne überreicht bekam, neben einem Traubenzucker als Energiespender sowie einer fröhlichen aber durchaus auch nachdenklich stimmenden Glückskäfergeschichte auch ein kleiner Marienkäfer als Glücksbringer für die Zeit am RGS und darüber hinaus.

Für stimmungsvolle, musikalische Begleitung der feierlichen Einschulung sorgten wieder die ehemalige Bläserklasse 6b unter der Leitung von Andreas Meyer und das Streichorchester, dirigiert von Birgit Schulte. Erstmals forderte ein bunter Chor, zusammengesetzt aus den Klassenlehrerteams des neuen 5. Jahrgangs sowie Sänger*innen des Lehrer*innenchors und des Schüler*innenchors der Jahrgänge 5 und 6 unter der Leitung von Christine Fulge, mit einem lustigen Mitmachkanon die Einschulungsgäste zu aktiver Bewegung auf.

Wir freuen uns sehr auf die Arbeit mit unseren neuen Schüler*innen und heißen sie herzlich in der Schulgemeinschaft des RGS willkommen. Wir wünschen allen eine gute und erfolgreiche Zeit an unserer Schule!

Unser 12. Jahrgang stand Kopf!

Beeindruckende Verkehrserziehung am RGS

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Wenn junge Menschen das 17. Lebensjahr vollendet haben, gibt es für viele nur ein wichtiges Ziel, nämlich den Führerschein und damit die Möglichkeit, mit 17 begleitet und dann mit 18 Jahren unabhängig Auto fahren zu dürfen. Damit ändert sich die Rolle, die sie im Straßenverkehr spielen, deutlich und neue Gefahren und Risiken kommen hinzu. Um sich dieser bewusst zu werden und sie besser einschätzen zu können, hat unser Oberstufenkoordinator Wolfgang Waldmann am 21. August in Zusammenarbeit mit dem ADAC Niedersachen einen für alle Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs verpflichtenden Verkehrssicherheitstag organisiert. 

In einem Überschlagsimulator – einem Auto, welches um die Längsachse gedreht werden konnte – erlebten unsere Schülerinnen und Schüler hautnah die Situation, in der man sich befindet, wenn man nach einem entsprechenden Unfall die Augen aufschlägt und zu realisieren beginnt, was gerade passiert ist. Der Druck im Kopf nimmt unangenehm zu, die Augen tränen, der Gurt schneidet in die Schulter und in das Becken und wenn man den Gurt öffnet, ohne sich abzustützen, fällt man schmerzhaft auf den Kopf. Wer hat eigentlich schon einmal eine echte Vollbremsung erlebt? Unsere Schülerinnen und Schüler durften im Auto des ADAC-Mitarbeiters Platz nehmen und erfahren, welche Kräfte dabei auf den Körper wirken. Natürlich wurde dabei auch der Zusammenhang zwischen der gefahrenen Geschwindigkeit und der Länge des Bremsweges thematisiert.

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Die Ablenkung durch das Handy und das Fahren unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss sind die häufigsten Unfallursachen. Schülerinnen und Schüler durchfuhren mit einem Elektro-Go-Kart einen Slalom-Parcours, einmal ohne und einmal mit einem Handy, in das sie Namen eingeben mussten. Mit Handy wurde ihre Fahrt sehr stockend und einige Pylonen wurden als Opfer der Handy-Ablenkung umgefahren. Wie gut, dass es keine Menschen waren!

Welche Kräfte bei einem Unfall auf das Auto und seine Insassen wirken, wurde anschaulich an einem durch einen Crashtest deformierten Auto demonstriert. Sehr gut konnten die Schülerinnen und Schüler die Funktionen der Knautschzone und der Sicherheitszelle verstehen.

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Ein sehr interessanter und anschaulich gestalteter Vortrag zum Thema „Recht und Verkehr“ rundete diese Sicherheitsaktion im Rahmen des Verkehrssicherheits-Konzepts des Ratsgymnasiums ab, die sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch von den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern als ausgesprochen gelungen bewertet wurde. „Mir ist jetzt auf jeden Fall bewusster geworden, welche Gefahren es im Straßenverkehr gibt.“ lautete der abschließende Kommentar einer Schülerin. Und genau das war das Ziel!!! Wir wünschen unseren nun über die Gefahren im Straßenverkehr aufgeklärten Schülerinnen und Schülern allzeit gute Fahrt!

Begeisterter Beifall für die Ratsband

Ratsband in Mailand und am Lago Maggiore

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In diesem Jahr machte sich die Ratsband zu Beginn der Sommerferien zu einer Konzertreise nach Italien auf. Untergebracht im Pian Nava Hotel am Lago Maggiore unternahmen die Schaumburger Musikerinnen und Musiker Ausflüge zu zwei Borromäischen Inseln im Lago Maggiore: Isola Bella (schöne Insel) mit Palazzo und Isola dei Pescatori (Fischerinsel).

Mit dem Mailänder Dom wurde der umfangreichste Marmorbau der Welt besichtigt. Das Konzert in Mailand fand im Innenhof des Castello Sforzesco bei 35°C statt. Städte am Lago Maggiore wie Arona, Stresa und Verbania wurden erkundet. Den Abschluss bildete ein Konzert auf dem Piazzale Santi Gervaso e Protaso in Baveno. Neben Originalkompositionen für sinfonisches Blasorchester wurden mit den Werken „Hornfestival“ (Hörner: Antonie Mengeling & Claas van der Pool), „Csardas“ (Akkordeon: Torben Völkening), „Mallet Man“ (Xylophon: Simon Gums) und „You raise me up“ (Alt-Saxophon: Nele Probst) unter der Leitung von Andreas Meyer auch solistische Darbietungen vorgetragen. Das Publikum bedankte sich mit stehenden Ovationen. Nach Sardinien (2011), der Toskana (2015) und Venedig (2016) war es bereits die vierte Fahrt der Ratsband nach Italien.